Ich male keine Autos /
Automobile Geschichten auf Leinwand
Curd Achim Reich, dessen Initialen C.A.R. lauten, ist seit seiner Kindheit „Petrolhead“ und leidenschaftlich der Malerei verhaftet. Nach einer Karriere als Interior Designer malt er seit nun rund einem Jahrzehnt im Hauptberuf. In seinem Atelier entstehen Bilder von Fahrzeugdetails, die auch als Reproduktionen in kleinen limitierten Auflagen (immer auf Leinwand, von Hand nachgearbeitet, in verschiedenen Formaten) angeboten werden.
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Bekannt ist Curd Achim Reich auch für seine bildgewordenen „Erzählungen“, denn in seiner komplexen Malerei geht es um mehr: Das Narrativ, die Erzählung der Geschichte des Autos, welches er jeweils – meist im Auftrag von Sammlern und Enthusiasten – in seine „Bildsprache“ übersetzt. Natürlich ist auch das Auto zu sehen. Doch geht es Reich nicht um die bloße Darstellung des Objekts, sondern die Darstellung dessen, was das Auto über sich erzählen würde, könnte es denn reden. Berühmter Vorbesitz? Rennhistorie? Persönlich vom Besitzer Erlebtes? Restaurierungsgeschichte?
Auf der Leinwand verewigt
Dies und mehr wird in vielen Details auf der Leinwand verewigt. Teils mit malerischen Mitteln, teils durch Schrift- und Zahlensymbole bis hin zu ein wenig Motoröl, Reifenabrieb oder originalen Teilen des Autos. Reichs außergewöhnliche Werke setzen eine fundierte Recherche und lange Gespräche mit dem Besitzer voraus. Das „Interview“ nennt der Künstler diesen Dialog. Erster Schritt für C.A.R. ist die Reise zum Standort des Autos, dann das Interview mit dem Besitzer und natürlich viele, sehr viele Fotos als Referenz. Danach entstehen im Studio erste Skizzen, Ideensammlungen zum Aufbau seines Bilds, dessen Ergebnis schlussendlich eine Art „Chronik“ in gemalter und collagierter Form darstellt.
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Eine imaginäre Traumlandschaft
Das hier gezeigte, im Auftrag eines Jaguar Sammlers entstandene Bild zeigt die frühe Geschichte von „XKD 513“ eines Jaguar D-TYPE, der 1957 in Le Mans auf den dritten Platz fuhr. In eine imaginäre Traumlandschaft gesetzt, steht der Wagen wartend auf seine nächste Fahrt mit Blick auf den Dunlop-Bogen da, umrahmt von seinem Typenschild (im Himmel), dem Porträt seines Fahrers Jean-Marie Brussin und dessen Rennlizenz (Kopie, in Tee gegilbt und mit Kunstharz übergossen), der Signatur des zweiten Fahrers, Jean Lucas, dem Teamnamen „Los Amigos“, dem Symbol „LM ´57“ und einer darunter positionierten, schwarzen `58, das Jahr, in dem Jean-Marie Brussin in diesem Wagen tödlich verunglückte. Einige Details des Autos sind zu sehen, so auch ein Bildnis des originalen, heute noch vorhandenen Schlüsselanhängers des Händlers Delecroix aus Paris, bei dem Brussin als Privatfahrer den Rennwagen kaufte. Das Gesamtformat besteht aus fünf einzelnen, montierten Leinwandelementen und 13 Originalteilen des Wagens.
Ihre ganz persönliche CAR-Story
Vielleicht mögen ja auch Sie Ihre ganz persönliche CAR-Story oder ein Exemplar seiner Editionen Ihrem Jaguar zur Seite stellen?
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Kontaktieren Sie den Künstler unter
contact@car-arte.com